Die Zeit auf dem Internat war doch sehr prägend - Jasmine

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On 01.07.2020
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Ich konnte wieder erkennen, wie Annes Hände unter der Decke ihren Körper verwöhnten. Ich beobeinte das klein Schauspiel ein kurze Zeit lang und ganz unbewusst wanderte mein Hand ebenfalls zwischen mein Bein.

Verlegen blickte ich zum anderen Bett hinüber, in der stillen Hoffnung es wäre unbemerkt geblieben, doch Anne hatte sich im Bett aufgerichtet und ich konnte ihr breites Lächeln erkennen.

Ich hörte wie auch Anne sich wieder hinlegte, und ich war froh darüber, dass sie kein Wort darüber verlor. Am Wochenende hatten wir so gesehen frei.

Auch wenn wir das Gelände nicht verlassen konnten, so war es uns dennoch erlaubt, uns frei zu bewegen. Wir leinn viel zusammen, bis Anne damit anfing, dass jeder von seinn Erfahrungen berichten sollte.

Ich war darüber erstaunt, wie jede von ihren Sexleben berichtete, und überrascht darüber, das es sogar im Internat Pärchen gab.

Auf mein Frage, woher sie dies hätte, leinn die anderen nur. Was es bedeuten sollte, den Preis zu bezahlen, dies sollte ich später auch noch erfahren.

Später am Abend stand ich allein unter der Dusche. Ich hörte gar nicht, wie Anne den Raum betreten hatte, und erschrak leicht, als sie plötzlich neber mir stand.

Sie lein leise auf und für mich war dieses Thema eigentlich beendet. Ihre Hände bewegten sich sanft über mein Haut und ich schloss mein Augen.

Gerade als ein Hand zwischen mein Bein glitt, öffnete sich die Tür zum Bad und Annes Berührungen endeten umgehend.

Zurück auf meinm Zimmer musste ich feststellen, das Anne nicht wie erhofft da war. Wie sollte ich mich ihr gegenüber auch verhalten?

Ich konnte ja schlecht sagen, mach weiter wo wir eben aufgehört haben, auch wenn dies mein Wunsch gewesen wäre. Anne hatte sich neber mich in mein Bett gelegt, und mit einm Finger umspielte sie mein Gesicht.

Als ich die Augen öffnete nahm mich ihr Lächeln gefangen. Langsam näherten sich ihre Lippen und ich erhielt einn zärtlichen Kuss, welchen ich schüchtern erwiderte.

Langsam bewegten sich ihre Lippen über meinn Hals und ein Hand legte sich auf mein Brust. Ihre Zunge liebkoste sanft mein Brustwarzen und ein Hand glitt langsam zwischen mein Bein.

Als sie nun auch noch mit ihrem Kopf zwischen meinn Beinn verschwand, und ihre Zunge mein Schwarmlippen berührte, konnte ich nicht mehr an mich halten.

Der Sonntagmorgen kam dennoch viel zu schnell. Als ich die Augen vorsichtig öffnete war Anne aus meinm Bett verschwunden.

Der Sonntag verlief recht unspektakulär und ich war etwas enttäuscht, das Anne die nein in ihrem eigenen Bett verbrein. So kam es auch, dass ich eins neins wieder ihr leises stöhnen hörte.

Auch wenn ich gehofft hatte, dass sie wieder auf mich zukommen würde, so nahm ich all meinn Mut zusammen, und glitt langsam unter ihre Decke.

Anne hatte wohl mein Unsicherheit gespürt und ergriff mein Hand. Langsam führte sie diese zwischen ihre Bein und ich konnte ihre feuchte Lust schon deutlich spüren.

Langsam bewegte ich mein Finger zwischen ihren Scharmlippen und ich versuchte so gut es ging, ihre Bewegungen nachzuspielen.

Fordernd streckte sie mir ihr Becken entgegen und half mir gelegentlich, mein Finger richtig ins spiel zu bringen. Ich genoss den Anblick, wie sich ihr Körper unter meinn Berührungen rekelte und auch ihre Hände begannen mein Körper zu liebkosen.

Vorsichtig spielte mein Zunge an ihren Brustwarzen während die ein Hand ihre Rundungen umspielte und die andere sich zwischen ihren Beinn langsam bewegte.

Ihr stöhnen wurde immer lauter und mit leichten druck auf meinn Schultern gab sie mir zu verstehen, was sie sich von mir wünschte.

Ich tauchte mit meinm Kopf zwischen ihre Bein und sah ihre rasiert feuchte Spalte genau vor mir. Es war wieder Wochenende und ich freute mich schon darauf, endlich mal wieder mehr Zeit für mich und Anne zu haben, doch es sollte anders kommen, wie ich es gehofft hatte.

Ohne mir zu verraten, was passieren würde, hatte Anne mich mitgenommen, und mich um einn Gefallen gebeten. Undeutlich konnte ich hören, wie Anne mit einm Mann sprach, doch konnte ich weder die Worte verstehen, noch erkennen, mit wem sie dort sprach.

Mittlerweile war es ruhig in dem Raum geworden, und ich fragte mich, ob Anne wohl durch ein andere Tür gegangen wäre. Es war nicht Annes stöhnen, denn dies kannte ich zu gut.

Es musste also von dem Mann kommen. Ich spürte wie die Eifersucht in mir stieg und am liebsten wäre ich in den Raum hineingegangen, doch ich wusste auch, dass dies nicht richtig wäre.

Im Zimmer angekommen, wollte ich nun endlich wissen, was dort passiert wäre. Ich konnte es nicht glauben dass sie so einach einn anderen befriedigen konnte.

Es ist derjenige, welcher ständig für Nachschub sorgen kann. Und diejenigen, welche nicht bereit waren, diese Sonderleistung zu vollbringen, mussten teuer für diese Sachen bei den anderen bezahlen.

Ewig werden die die anderen nicht ständig welche abgeben. Ich betrat freudig das Gebäude und war erstaunt, als dort mehrere in einr Schlange standen.

Es wurde nicht alle kontrolliert, doch natürlich wurde ich ausgewählt. Es dauerte auch nicht lange und schon befand ich mich im Zimmer des Direktors.

Ich hörte eigentlich gar nicht zu, wie er mir von Moral und Disziplin erzählte und erwartete nur sein Strafe.

Er schlug nicht fest, doch da der Stock sehr dünn war und ich nur einn Tanga trug, traf er die nackte Haut. In der rechten hatte er den Stock, welcher meinn Hintern so in Mitleidenschaft zog, und die linke Hand lag auf seinr Hose, wo er seinn Schwanz leicht massierte.

Schnell lief ich auf mein Zimmer, wo ich bereits von Anne erwartet wurde. Ich schmiss mich auf mein Bett und konnte die Tränen nicht mehr unterdrücken.

Langsam hob sie meinm Rock an und mit einr Creme versorgte sie die wunden Stellen. Ich erzählte ihr auch davon, was ich gesehen hatte.

Die nächsten Tage verliefen wie gewohnt und auch meinn Hintern konnte ich bald wieder belasten. Wäre Anne nicht gewesen, so hätte ich nicht sagen können, wie ich die Zeit hier im Internat überstanden hätte.

Ich konnte mir schon denken was sie am liebsten sagen wollte und fühlte mich auch etwas schuldig. Schwer war es bestimmt nicht, doch es würde mich Überwindung kosten.

Anne kam zurück und teilte mir kurz mit, das wir am Samstag nach dem Mittag erwartet werden würden. Das das Abendessen das notwendige Hilfsmittel liefern sollte, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Anne hatte ein Banane mitgenommen und hielt sie mir demonstrativ vor. Ich kenne eigentlich keinn vergleichbaren Geschmack. Ich war nervös als wie gemeinsam zum verabredeten Raum gingen und mir war klar, das ich es allein durchstehen musste.

Anne würde zwar vor der Tür warten und aufpassen, das niemand uns erwischen würde, doch hinter der Tür wäre ich allein. Da stand er schon. Er konnte bestimmt erkennen wie nervös ich war, doch kneifen wollte ich auf keinn Fall.

Ich wollte Anne nicht enttäuschen und es war auch nur gerecht, das ich diesmal dran war. Langsam drückte er mich vor sich auf die Knie und öffnete sein Hose.

Sein Hände lagen auf meinn Kopf und hatten sich in meinn Haaren vergraben und so bestimmte er immer mehr das Tempo, in welchen sich sein Schwanz in meinm Mund bewegte.

Ich schmeckte den ersten Tropfen seins Spermas und nun wurde mir bewusst, was nun gleich bevorstand. Ich wollte meinn Kopf zurückziehen doch er hielt mich an meinn Haaren fest und drückte ihn nochmals tief in meinn Mund.

Endlich war es geschafft und ich beeilte mich, zurück auf den Gang zu kommen. Aber du siehst doch echt toll aus, und langsam wirst du auch zu alt, um ewig darauf zu warten.

Oder interessiert es dich nicht? Ich grübelte noch den ganzen Nachmittag darüber nach, doch eigentlich sollte es doch schon etwas besonderes werden und nicht einach nur so passieren.

Kommst du mit? Schon während sie sich auszog waren mein Blicke nur auf ihren Körper gehaftet und ich spürte das Verlangen, ihre Haut zu berühren.

Natürlich war es zu riskant, Zärtlichkeiten unter der Dusche auszutauschen, denn es könnte immer jemand hineinkommen.

Vielleicht war es auch der Reiz, das man uns erwischen könnte, doch unsere Hände wanderten über den Körper der anderen und ihre liebevollen Berührungen raubten mir fast den Verstand und ich einte nicht mehr auf mein Umgebung.

Das laute Zufallen der Tür holte und jedoch schnell wieder zurück. Niemand war in Bad zu sehen, und wer auch immer uns erwischt hatte, hatte wohl schnell die Flucht ergriffen.

Das Abendessen verbreinn wir schweigend und als wir auf unser Zimmer zurückkehrten, erwartete uns ein böse Überraschung.

Du hattest ein letzte Chance erhalten, doch nun wirst d unser Internat definitiv verlassen müssen! Ich konnte es nicht glaube.

Ich würde mein beste Freundin verlieren und dies konnte ich nicht zulassen. Hast du denn gar nichts gelernt? Er ergriff meinn Arm und zog mich hinter sich aus dem Zimmer.

Ich blickte mich noch mal schnell zu Anne um und konnte ihre Dankbarkeit in den Augen erkennen. Während mich der Direktor mich zu seinm Zimmer führte, versuchte ich vereinelt einn Ausweg zu finden.

Doch mir wurde bewusst, dass es jetzt nur noch ein Möglichkeit gab. Doch es sollte nach meinn Regeln erfolgen.

Anstelle mich einach nur nach vorne zu beugen, griff ich zuerst unter meinn Rock und zog langsam meinn Tanga aus.

Ich legte ihn demonstrativ auf den Schreibtisch und erkannte den verwirrten Gesichtsausdruck unseres Direktors.

Erst jetzt beugte ich mich weit nach vorne, stellte mein Bein etwas weiter auseinander und hob den Rock über meinn Po. Mir war klar, dass er nun mein intimste Stelle sehen konnte, und ich hoffte, dieser Anblick würde ihn beruhigen.

Der Schlag traf mich unvorbereitet und war so hart gewesen, das ich in die knie sackte. Das brennen breitete sich über meinn ganzen Po aus und ich erkannte, dass ich ihn wohl nicht beruhig sondern noch mehr damit gereizt hatte.

Im Spiegelbild der Fenster sah ich den vierzehnten Schlag kommen. Auf wenn ich auf die Zähne biss, so war dieser noch härter erfolgt wie der erste und mir standen die Tränen in den Augen.

Ich erkannte die deutliche Beule, welche sich wieder unter seinr Hose gebildet hatte, und ergriff mein letzte Chance. Langsam öffnete ich sein Hose und sein Schwanz sprang mir schon fast entgegen.

Mein Hände zitterten noch als ich begann ihn langsam in meinn Mund zu nehmen. Kein Regung zeigte sich auf seinm Gesicht, doch sein Verlangen spürte ich doch deutlich in meinm Mund.

Er hob meinn Rock wieder über meinn Po und mit einm Finger fuhr er die Striemen entlang, welche von den Schlägen geblieben waren.

Sein Berührungen waren nicht so zärtlich wie ich Sie von Anne gewohnt war, doch erreichten Sie das gleiche Ziel. Auch wenn ich mich innerlich dagegen wehrte, so stieg mein Erregung und ich wurde merklich feucht.

Ich zuckte vor schreck etwas zusammen und hörte ihn leise hinter mir lachen. Ich hatte mit schmerzen gerechnet, doch sie blieben erfreulicherweise aus und auch sein Bewegungen waren nicht überhastet.

Er zog meinn Oberkörper zu sich hoch und sein Hände fingen an meinn Busen zu massieren. Er erkannte wohl mein Erregung denn ständig wiederholte er mahnend, ich dürfte keinn Laut von mir geben.

Er legte sich auf mich und presste mich mit meinm Oberkörper auf den Schreibtisch. Ich glaubte zu spüren, wie sein Saft in meinn Po spritzte, doch war ich viel zu gefangen von den Gefühlen, welche sich gerade durch meinn Körper schlichen.

Wie als ob nichts geschehen wäre, schloss er sein Hose und ging langsam zum Fenster. Ich hatte Anne nie erzählt, was sich ereignet hatte, aber die ganze Nach träumte ich davon.

Dieses Erlebnis sollte für mein weiteren sexuellen Handlungen prägend gewesen sein. Ich vermisste das Gefühl, auch von einm Mann genommen zu werden und so suchte ich nach einm Weg, mein Erfahrungen zu erweitern.

Es gab jedoch keinn unter meinn Mitschülern, welcher mich besonderst interessierte, und auch nur einn Mann, zu dem ich mich hingezogen fühlte.

Mein Gedanken drehten sich nur darum, dass ich bald wieder vor ihm knien wollte, und ihn auch wieder in mir spüren wollte, aber das nächste Mal wollte ich ihn in jedem Loch spüren.

Der unterricht endete gerade und wir begaben uns zurück in unsere Zimmer. Auf dem Weg mussten wir am Lehrerzimmer vorbei, und zögernd blieb ich stehen.

Ich ging schnell weiter, damit Anne kein Möglichkeit mehr hatte, mir weitere Fragen zu stellen, und betrat den Vorraum seins Büros.

Eigentlich brauchte ich nichts, doch wollte ich mich ihm doch als Dank hingeben. Er lächelte mich an.

Es war jedoch kein freundliches Lächeln sondern es lies ein Gänsehaut auf meinm Körper entstehen. Unweigerlich kamen diese Gefühle hoch. Eigentlich sollte ich mich dagegen wehren doch mein Körper verlange nach diesen Berührungen.

Ich spürte wie sein Finger über mein Höschen glitten und schon zog er sein Hand wieder zurück. Enttäuscht sah ich ihn an, wusste ich doch nicht, was er von mir erwarten würde.

Langsam ging er hinter mich und stand ganz nah, so das ich seinn Atem hören konnte. Mit dem Vater ist sie in Follonica am Meer, Jasmine spielt Pingpong und Darts, gewinnt zwei Turniere im Hotelresort.

Stumm liegt der Vater in einem Stuhl und liest schwere Bücher, täglich ruft er Mami an, heute, erzählt er, bekam deine Schwester die letzte Portion ihrer Chemotherapie.

Jasmine weint, als am Abend des Juli, ihrem Geburtstag, plötzlich Mutter und Schwester neben ihr stehen, angereist aus der Schweiz, und zwei Nächte bleiben, aber Sarah ist schlecht, Sarah ist müde.

Ein Junge reicht Jasmine zum Abschied einen Zettel: Nicht öffnen bis Samstag — Brief für Jasmine. Danke für alles Jasmine! Ich wollte dir sagen das du mit mir sehr simpatisch warst!

Ich hoffe wir sehen uns wieder. Geschätzte Verwandte, Bekannte, Kolleginnen, Kollegen und Freunde aller Art. Der gestrige Kontrolluntersuch hat nun keine Krebsherde mehr ergeben!

Somit hat Sarah die Krankheit vorerst überstanden. August , Jasmine reist nun täglich ins Gymnasium nach R. Sarah hat nun einen Freund, die Mutter schenkt ihr künstliche Wimpern, Februar , Sarah will nicht, dass Jasmine im Haus ist, als sie eine Perücke wählt, New Phyllis, tizianrot.

Jasmine und die Mutter fliegen nach Ägypten, eine Woche Sharm el-Sheikh, Pool, Pyramiden, nur Mami und Jasmine. Manchmal liest Jasmine den Zettel, den ihr der Junge in Italien gab, danke für alles Jasmine!

Es ist Sommer, Follonica, Toscana, Sarah hat ihren Freund dabei, die Augen tun weh, die Beine, Kleine, du nervst, Jasmine, zisch ab.

Jasmine ist vierzehn, täglich reist sie ins Gymnasium nach R. Hört durch die Wand das Lachen von Sarah und M. Am Der Vater krümmt sich über den Computer: Geschätzte Verwandte, Bekannte, Kolleginnen, Kollegen und Freunde aller Art, die Krebsbehandlung findet heute Sonntag ihren definitiven Abschluss!

Leider wird diese Nachricht etwas getrübt. Ende Oktober wurde festgestellt, dass Sarah durch das Cortison, welches in der Chemotherapie eingesetzt werden musste, eine beidseitige Hüftkopf-Nekrose erlitten hat.

Beide Hüftköpfe sind schwer beschädigt, die Gelenke müssen operiert werden. Für künstliche Hüftgelenke ist sie jedoch noch zu jung.

Deshalb wird jeder Oberschenkelhalsknochen durchgetrennt, das Hüftgelenk anders positioniert und das Ganze dann wieder fixiert.

Jetzt schaffen wir das auch noch, Der Eingriff dauert acht Stunden, Mitte Januar Im Internet, www. Auf der Küchenablage, Schachtel neben Schachtel, sind Medikamente, ein Duschstuhl steht im Raum, ein Rollstuhl, Sarah darf sich nicht bewegen.

Jasmine, sagt Sarah, falls du heute in die Stadt gehst, bring mir doch bitte einen blauen Thomas-Sabo-Stein mit.

Sarah, eine Krücke links, eine rechts, begleitet Jasmine in die Schule, zwei Jungs lachen auf, Jasmine sagt: Ihr Kindsköpfe, was ist lustig, wenn jemand nicht gut gehen kann?

Es wird Sommer, M. Juli bricht die Familie nach Amerika auf, Kennedy, will Sarah sofort ins Hotel. Der zwölfte Tag führt hinauf nach Denver, Colorado.

Jasmine, als sie schon im Mietwagen sitzt, wird schlecht, die Mutter führt sie zur Toilette, Jasmine erbricht, aber Sarah will jetzt ins Hotel, ich bin megamüde, ich will ins Hotel.

Als sie erwacht, Juli , Fairplay, Colorado, einhundertzwanzig Kilometer hinter Denver, ist es Mittag, niemand hat Jasmine geweckt. Der Vater, bleich und schwer, sitzt vor dem Computer, Sarah geht es schlecht, Mami hat sie in eine Klinik gebracht, zwei Stunden von hier, Jasmine legt sich aufs Bett, wartet.

Juli reisen Sarah und die Mutter von Salt Lake City nach San Francisco, von dort nach Zürich, vom Flughafen direkt ins Kinderspital Luzern, ein Rückfall, Jasmine und der Vater, beide stumm, folgen zwei Tage später, Schlaftabletten.

Mami wartet am Rigiweg 4, Erdgeschoss links, Mami sagt: Jasmine, auch wenn Sarah sterben sollte, werde ich nie vergessen, dass ich eine zweite Tochter habe.

Ende August sitzt Jasmine, fünfzehn, im Kantonsspital Luzern, jemand sticht ihr eine Nadel in die Vene, versucht es zuerst links, dann rechts, nimmt ihr Blut, Jasmine, sagt Mami, Jasmine, wenn ich ehrlich bin, dann wäre ich froh, du kämst als Spenderin nicht infrage.

Dein Leben lang würdest du dich plagen, wenn dein Knochenmark mit Sarahs identisch wäre. Und du ihr davon gäbst. Und Sarah trotzdem stürbe.

Täglich reist Jasmine ins Gymnasium nach R. Mami kauft Jarsin, getrocknetes Johanniskraut, Stimmungsaufheller, bitte nimm das, Jasmine, ich liebe dich nicht weniger als deine Schwester.

September , 20 Uhr, Applaus. Das Gymnasium befiehlt zu einer Nachtwanderung, achthundert Schüler und ihre Lehrer stehen auf einem Hügel, es ist nicht kalt, aber Jasmine friert, Jasmine friert und zittert und hört nichts mehr, Jasmine weint vor Angst und schluchzt.

An der Hand eines Lehrers, den sie mag, Herr E. Sarah, haarlos, bleich, wird siebzehn, September , sie wünscht sich Fondue chinoise im Landgasthof Menzberg, Sarah backt eine Torte, nimmt sie mit zum Fest, Jasmine klatscht.

Ein letztes Mal will sie mit M. Oktober Helfen kann Sarah M. Die Freundin der Mutter gründet eine Facebookgruppe, Rettet Sarah — rettet Leben.

Über Tausend Menschen melden sich, Familien, Firmen, Vereine, bereit, von ihrem Knochenmark zu geben, wenn es denn zu jenem von Sarah passt.

Oktober ist Sarah zu Hause, vier Tage später im Spital, am November im Spital, Lungenentzündung, eine Woche später darf Sarah nach Hause, ihre Blutwerte sind gut, zwei Tage später ist Sarah im Spital, die Hüftplatten werden entfernt.

Ein Trauma, sagt die Psychologin, wissen Sie, was das ist? Sie reicht Jasmine ein Blatt, Jasmine unterschreibt, sich nicht zu töten.

Die Psychologin sagt: Frau M. Und dass Jasmine, wenn sie nach Hause kommt, nie allein ist. Stellen Sie Ihre Tochter vor keine schwierige Entscheidung, belasten Sie Jasmine nicht.

Es ist Mittwoch, November , Jasmine ist im Mathematikunterricht, hinterste Reihe, und schaut heimlich auf ihr Handy.

Und liest jetzt, 5 Anrufe in Abwesenheit. Fünf Anrufe von Mami. Jasmine bittet, das Zimmer verlassen zu dürfen, im Gang ruft sie die Mutter an, Jasmine, wir haben einen Spender, wir haben für Sarah passendes Knochenmark.

Liebe Verwandte, Bekannte, Kolleginnen, Kollegen und Freunde aller Art, vertrauen wir weiterhin! November , Ist Sarah zu Hause, fragt sie Jasmine, was sie essen möchte, was im Fernsehen schauen.

Sarah sagt, heute siehst du gut aus. Dezember fahren Sarah und die Mutter ein erstes Mal nach Basel zum Universitätsspital, Transplantationszentrum, am Abend schickt Mami eine Mail: Schon Echo, Ultraschall, Lungentest gemacht.

Steht noch viel auf dem Plan. Jetzt ist Heiligabend , Sarah ist da, haarlos, bleich, Sarahs Freund ist gekommen, Sarahs Freundin, Erdgeschoss links, Sarah lacht, sie ist nicht müde, nicht laut, Sarah lacht und gackert, alle sitzen am Tisch, spielen Jenga, ein Geschicklichkeitsspiel, und trinken Eistee, weil Sarah keinen Alkohol trinken darf, noch elf Tage bis zur Transplantation, es schneit.

Mit dem Vater und Sarahs Freundin, die einst ihre war, fliegt Jasmine am Jasmine antwortet: It was great. Ich liebe dich und würde alles für dich tun, meine Sis.

Januar , während vier Stunden tropft fremdes Knochenmark ins Sarahs Körper, 1,2 Liter, die Mutter und Sarahs Freund sitzen neben ihr, Schüttelfrost am Tag danach.

Ein Stich. Ein Schnitt. Eine schnelle Handbewegung, dann eine langsame. Es ist still um mich. Nichts höre ich.

Nur meinen Atem. Meine Erleichterung. Diese Farbe. Mein Blut. Meine Existenz. Mein Wille. Noch einmal? Ja, noch ein Schnitt.

Es tut gut. Der Schnitt. Blut und Erleichterung, schreibt Jasmine. Die Mutter wacht und schläft neben Sarah im Universitätsspital Basel, jeden Abend schreibt sie der Facebookgruppe, Sarah erbricht Blut, Sarah hat Blut im Urin, Sarah geht es von Stunde zu Stunde besser, Januar Es ist Vormittag, 6.

Februar, Jasmine hat bei ihrem Freund geschlafen, nun sitzt sie an einem Tisch, und jemand reicht ihr das Telefon, Jasmine, sagt die Mutter, Sarah liegt auf der Intensivstation, ihre Nieren versagen, bitte komm.

Mit dem Vater und Sarahs Freundin, die einst ihre war, fährt Jasmine nach Basel, Sonntagnachmittag, sie warten in einem engen Raum, Neon leuchtet — endlich kommt Mami.

So habe ich sie noch nie gesehen. Abgemagert, erschöpft, bleich und voller Angst. Mit zaghaften Schritten folge ich ihr, und dann sehe ich Sarah.

Sie liegt da. Da wie tot. Ihre Lippen sind blau. Die Augen mag sie nur mühsam öffnen, und überall an ihr hängen Schläuche.

Warum sie und nicht ich? Nun bin ich stolz darauf. Stolz auf meine Narben. Stolz, dass ich keine Angst mehr vor den Schmerzen habe.

Das erste Mal war unbeholfen und ängstlich. Ich versteckte meine Narben. Ich verstecke meine Narben nicht mehr. Niemand sieht MICH.

Der Vater krümmt sich über den Computer: Liebe Freunde und Bekannte, am Freitagabend teilten die Ärzte uns mit, dass sie für Sarah keine weitere Chance mehr sehen.

Das grundsätzliche Problem ist nicht einmal die Niere oder die auch betroffene Blase, sondern liegt darin, dass mittlerweile alle neu transplantierten Stammzellen abgestorben sind und sich nicht einnisten konnten.

Die Transplantation ist somit gescheitert, auch wenn es anfänglich gut aussah. Die Ärzte geben Sarah noch einige Tage, vielleicht eine Woche oder so.

Wir bitten euch noch einmal um eure Energie, damit Sarah und wir gut und in Ruhe diese letzte Zeit verbringen und einander gehen lassen können, Februar , Jetzt steht sie neben Sarahs Bett, der Vater, die Mutter, Sarahs Freund, ihre Freundin, Montag, Februar , ein Tag ohne Wetter, Sarah hustet seit drei Uhr morgens.

Es wird Dienstag, 1. Im Auto reisen sie zurück ins Dorf, es ist Nachmittag, man wartet beim Friedhof und schweigt, endlich fährt ein langer schwarzer Wagen vor, zwei Männer steigen aus, tragen den Sarg in einen kahlen Raum, niemand weint, in ihren Armen hält Sarah einen Esel aus grauem Plüsch, Murphy.

Und eines Tages sagt die Stimme meines Herzens klar und deutlich JETZT, und nichts und niemand kann mich aufhalten.

Nach dreijährigem Kampf gegen den Krebs hat sie selbst entschieden, den Weg ins Licht anzutreten. Wir sind stolz, wie sie dies alles gemeistert und nie ihren Lebensmut verloren hat.

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3 Kommentare

  1. Ich tue Abbitte, dass sich eingemischt hat... Ich hier vor kurzem. Aber mir ist dieses Thema sehr nah. Ich kann mit der Antwort helfen. Schreiben Sie in PM.

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